Die Bayerische Staatsoper in München



Die Bayerische Staatsoper ist das staatliche Münchener Opernensemble. Der Name bezeichnet keine einheitliche Spielstätte, die Aufführungen finden vielmehr in unterschiedlichen Häusern statt. Hierbei handelt es sich um das Prinzregententheater, das Nationaltheater, die Allerheiligen-Hofkirche und das Cuivilliés-Theater. Mit einigen Aufführungen ist die Bayerische Staatsoper in der Muffathalle in Haidhausen zu Gast. Als Hauptspielstätte gilt das Nationaltheater, welches die Besucher mit der S-Bahn beziehungsweise der U-Bahn über die Bahnhöfe Odeonsplatz und Marienplatz erreichen. Auch bei der Anreise zur Allerheiligen-Hofkirche und zum Cuivilliés-Theater steigen die Besucher an beiden genannten Stationen aus. Durch das Nationaltheater bietet die Bayerische Staatsoper mehrmals während der Woche öffentliche Führungen um 14.00 Uhr an; die genauen Führungstage ändern sich regelmäßig. Gruppen können zudem Sonderführungen einschließlich einer Nachtführung buchen. Das Prinzregententheater erreichen Besucher der Bayerischen Staatsoper mit der U-Bahn über den Bahnhof Prinzregentenplatz, während die Anfahrt zur Muffathalle über die S-Bahnhöfe Isartor und Rosenheimer Platz erfolgt. Karten zu allen Veranstaltungen der Bayerischen Staatsoper können an der Abendkasse erworben werden, sofern die gewünschte Vorführung nicht bereits ausverkauft ist. Besonders Opern sind jedoch häufig frühzeitig ausverkauft, so dass sich der Erwerb einer Eintrittskarte im Vorverkauf anbietet. Von besonderer Bedeutung für die Staatsoper und ihre Besucher sind die Münchener Opernfestspiele. Diese veranstaltet die Oper gemeinsam mit dem Staatsballett. Hierzu wurde ein leicht aufbaubarer Pavillon als temporäre Spielstätte errichtet, welcher auf Grund hoher Aufbau- und Abbaukosten jedoch erst in zwei Jahren genutzt wurde. Während der Opernfestspiele finden Veranstaltungen außer in den Stammhäusern auch an weiteren Orten in München und zu einem geringen Teil unter freiem Himmel statt.
Nationaltheater in MünchenDas Nationaltheater in München - Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts
Die Bayerische Staatsoper führt nicht ausschließlich Opern und Operetten, sondern auch Ballett und Liederabende sowie instrumentale Konzerte auf. Ein jährlicher Höhepunkt im außerhalb der Oper gelegenen Programm ist die Zusammenarbeit mit der achten Klasse einer Münchener Schule, welche eine Tanzvorführung einübt. Diese gehören wie alle besonders für Schüler, Studierende und andere junge Erwachsene gedachte Aufführungen zum neuen Programm CAMPUS! Eine weitere Einrichtung zur Ausbildung junger Künstler ist das Opernstudio, deren Mitglieder in drei Jahren nicht nur Unterricht erhalten, sondern zugleich in zunächst kleineren Rollen bei den Darbietungen der Bayerischen Staatsoper auftreten. Die heutige Bayerische Staatsoper steht in der Tradition des 1657 gebauten Opernhauses am Salvatorplatz. Mitte des achtzehnten Jahrhunderts verlegte das Ensemble den Hauptspielort in die Residenz, ehe zwischen 1810 und 1817 das Nationaltheater errichtet wurde. Eines der für die Geschichte der Bayerischen Staatsoper wichtigsten Ereignisse war die Uraufführung der Mozart-Oper Idomeneo im Jahr 1781. Heute lädt die Bayerische Staatsoper je Jahr zu mehr als dreihundertundfünfzig Aufführungen ein.







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